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„Diese Auszeichnung zu bekommen ist ein wunderbares Gefühl, nicht für uns persönlich, sondern für unser ganzes Team“, erzählt Heike Wegner. Die Mitarbeiterin des Cafés nahm gestern die Auszeichnung entgegen, gemeinsam mit ihrem Kollegen Dirk Goedeking. „Besonders für die Menschen die zu uns kommen, ist sie eine wunderbare Anerkennung“ ergänzt er. „Das Geld hilft uns zum Beispiel bei der Finanzierung der Krankenpflege.“
Ausgewählt wurde das Café Pflaster von einer vierköpfigen Jury, bestehend aus der ehemaligen Oberbürgermeisterin Monika Bartsch, dem Vorsitzenden der Mönchengladbacher Volksbank, Lothar Erbers, dem Vorsitzenden der Karnevalsgesellschaft „Immer lustig“ Holt und Gladbachs Schützenchef Horst Thoren. Dieser zitierte in einer bewegenden Begründung aus der Weihnachtsgeschichte. Die Erfahrung „Und sie fanden keinen Platz in der Herberge“ – für Obdachlose sei sie keine Ausnahme, sondern eine Lebenssituation.
Oberbürgermeister Norbert Bude fand lobende Worte für die Mitarbeiter der sozialen Einrichtung. „Es ist gut, dass wir jetzt auch in Rheydt ei Café Pflaster haben. Man sollte nicht immer beim ersten Gegenwind aufgeben.“ Damit bezog er sich auf kritische Stimmen, die vor der Eröffnung des Standortes an der Brucknerallee laut wurden. Dieser Einschätzung schloss sich auch der Mönchengladbacher Karnevalsboss Bernd Gothe an. „Ich möchte mich hiermit dafür entschuldigen, dass ich anfänglich gegen die Institution Café Pflaster an der Brucknerallee war.“ Der Karnevalsboss spendete den Café als Wiedergutmachung 555 Prinzenbrote.“ Auf Initiative des Prinzenpaars, Holger I. und Niersia Kirsten, kommt ein Teilerlös dieser Brotlaibe der Kinderstation K5 des Elisabeth-Krankenhauses zugute.
Bericht der RP vom 12.01.2001 / Benedikt Peters
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