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An dieser Stelle präsentieren wir Presseberichte über unsere Gesellschaft
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Rheinische Post vom 17. September 2005
Stadtspiegel MG vom 21. September 2005
Rheinische Post vom 22. November 2005
Rheinische Post vom 09. Januar 2006
Rheinische Post vom 13. 02 .2006
Stadtspiegel MG vom 17. Mai 2006
Rheinische Post vom 20. November 2006
Rheinische Post vom 15. Januar 2007
Rheinische Post vom 17. Mai 2007
Rheinische Post vom 21. Januar 2008
Rheinische Post vom 28. November 2008
Rheinische Post vom 09. Januar 2009
Rheinische Post vom 12. Januar 2009
Rheinische Post vom 11. Januar 2010
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Rheinische Post vom 17. September 2005
Kunst im Kreisverkehr
Der Globus, um den sich alles dreht ? Zumindest in Holt ist so etwas möglich – als Kreisverkehr. Und die Finanzierung des Kunstwerkes wurde durch die Karnevalisten von „Immer lustig“ gesichert.
von Elfi Vomberg
Schnell findet er den Stiefel auf der Weltkugel – also Italien. Aber auch auf den Mittelpunkt der Welt zeigt Hans Peter Jansen schnell mit dem Finger: Holt! Natürlich dreht und wendet sich alles um diesen Stadtteil – zumindest im Moment. Die Holter können endlich aufatmen, da der „Weltschutz“ für sie nun doch noch gesichert ist. Der Vorstand der Karnevalsgesellschaft „Immer lustig“ hat entscheidend dazu beigetragen.
Zur Verschönerung Nach langer Diskussion ist die Finanzierung des Kunstwerks „Weltschutz“ geklärt: „Wir haben uns in der letzten Woche dazu entschlossen, errichten zu lassen und damit zur Verschönerung unseres Stadtteils beizutragen“, verkündet der Vorsitzende des Vereins, Günter Claßen. Im Innenraum des Kreisverkehrs auf der Immelmannstrasse soll die 6,50 Meter hohe Skulptur aus Edelstahl, mit einem Baum, einer Bodengestaltung aus blauem Glas (die Weltmeere) und Begrünung (die Kontinente) gestaltet werden. In der Bezirksvertretung Rheindahlen wurde auf Antrag der SPD über die Aufstellung des Kunstwerks im Kreisverkehr Holt diskutiert. Das Ergebnis: Der Antrag wurde erst einmal zurückgestellt und eine Neubestimmung sollte im November erfolgen. Die KG „Immer lustig“ handelte schneller, genauer: innerhalb von sieben Tagen. Andere Kreisverkehre sind mit ein par Bäumchen bepflanzt oder nur mit Erde aufgeschüttet, aber die Holter bekommen nun von „ihrer“ Karnevalsgesellschaft ein ganz besonderes Geschenk: Den Mittelpunkt der Erde mitten im Stadtteil vom Künstler Jürgen Kronen entworfen. Über 1000 Pflanzen für die Kontinente, 2,5 Tonnen Glas, Edelstahl und ein rotlaubiger Spitzahorn – mit Kosten von etwa 15 000 Euro muß schon gerechnet werden. Doch Hans Peter Jansen versichert: „Aus allen Ecken der über 300-köpfigen „Immer lustig“ Familie kamen die Sach- und Geldzusagen. Viele Arbeiten werden durch Eigenleistung der Karnevalisten kostenneutral erbracht“.
Neben der Pollerparade Georg Burghart, für Holt in der Bezirksvertretung Rheindahlen, hat sich für das Kunstwerk stark gemacht und konnte bisher nur positive Stimmen einfangen: „Wir haben die Holter um ihre Meinung zum Kunstwerk gebeten. Es gab keine negativen Stimmen, nur Begeisterung“. Die KG hofft auf eine Eröffnungsparty am 1. Mai, doch erst muss noch ein Vertrag mit der Bezirksvertretung entworfen werden. Dann kann erst mit den Bauarbeiten am Mittelpunkt der Welt begonnen werden. „Die Skulptur ist ein Dank an alle Holter. Wir wollen auch zeigen, dass wir neben der Pollerparade auf der Aachener Strasse noch etwas schönes in Holt zu bieten haben“, so Vorsitzender Günter Claßen.
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Stadtspiegel MG vom 21. September 2005
Kunst im Kreisverkehr
Die Karnevalsgesellschaft „Immer lustig“ Holt finanziert eine Skulptur für die Verkehrsinsel Hehnerholt/Immelmannstrasse/Josef-Drauschke-Straße
von Claudia Ohmer
Holt – Der Kreisverkehr in Holt wird durch den Holter Künstler Jürgen Kronen attraktiver gestaltet, möglich wird dies durch die Initiative und Spende der Karnevalsgesellschaft „Immer lustig“ Holt. Innerhalb einer Woche entschied sich die KG die Idee zur Verschönerung des Stadtteils, die von Georg Burghart, ebenfalls Holter Bürger und Förderer der KG ins Leben gerufen wurde, zu unterstützen. Zuvor war Burgharts´ Antrag für die Errichtung der Skulptur in der Bezirksvertretung wegen fehlender finanzieller Mittel abgelehnt worden.
„Deshalb sind wir so schnell initiativ geworden“, weiß Günter Claßen, Vorsitzender der KG „Immer lustig“ und versichert „Die finanziellen Bedürfnisse sind durch unsere gesellschaft abgedeckt“. Schon die Anfertigung der Statik kostet einige hundert Euro. „Wir haben eine Lösung gefunden, damit das Projekt nicht scheitert und um die Idee zu retten“, so Hans Peter Jansen, Präsident der über 300-köpfigen „Immer lustig“ – Familie. Die will nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch tatkräftig zupacken. Doch bis alle Mitglieder in Aktion treten können, muss auf den Gestattungsvertrag der Stadt gewartet werden, der auch die künftige „Pflege“ und Versicherung der „Insel“ sicher stellt. Viele Vorschläge wurden gesammelt, die Holter Bürger konnten das Modell von Kronen bereits begutachten, das Konzept steht.
„Mir kam die Idee, die Welt schützen zu müssen, erklärt Künstler Jürgen Kronen. Ein rotlaubiger Ahorn soll den Mittelpunkt bilden, der von vier Edelstahlplatten, die Himmelsrichtungen darstellen, umrahmt wird. Die Oberfläche der Insel soll durch eine immergrüne Bepflanzung mit Licht“, der Erde assoziiert werden. Die Wasseroberfläche – aus Kostengründen wird kein Wasser verwendet – wird durch 2,5 Tonnen blaues recyceltes Glasgranulat, das allein mit 3.500 Euro zu Buche schlägt, in Verbindung mit Polymer gestaltet. Durch Lichtstrahlung wird das Kunstwerk komplettiert.
„Unsere Initiative soll auch ein kleiner Dank an die Holter sein, die schon jahrelang unsere Karnevalsveranstaltungen besuchen“ , so Claßen der mit seiner KG in diesem Jahr 70-jähriges Jubiläum feiern konnte. Und Jansen verspricht trotz dieser Spendenaktion „Auch in der kommenden Session werden die Eintrittspreise nicht erhöht und bleiben im fünften Jahr konstant!“
Vorgesehen ist, dass am 1. Mai die Eröffnungsparty für die Insel-Skulptur steigen soll, so hofft die „Immer lustig“ – Familie bald auf „grünes Licht“.
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(ko.) Die „Jecke Welt im Holter Zelt“ hatte es in sich. Gut 1200 Besucher fanden den Weg zur Immelmannstraße, wo die Stimmung schon vor Beginn am Gesang zu erkennen war. Und sie steigerte sich noch mächtig im Laufe des Abends. Zu den Gästen zählte auch eine starke Abordnung der befreundeten „Großen Brüggener Karnevalsgesellschaft“ sowie das Vorjahrs-Prinzenpaar Jürgen und Niersia Alexandra. In gold und blau glitzernden Libellen-Kostümen mit fast durchsichtigen Flügeln marschierte der Elferrat auf die Bühne, im Schlepptau den Präsidenten Hans-Peter Jansen in Frack und Zylinder. Mottogetreu hatte das Bühnenbau-Team um Udo Pohlen ein Biotop als Bühnenbau gezaubert, das an den Weiher im Volksgarten erinnert. Seit drei Jahren hat die Truppe die Möglichkeit, in der Wagenhalle der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte die Bühnenbilder herzustellen. Die Idee für Bühnenbild, Kostüme und Orden hatte der Ehrenvorsitzende Hans Lindemann. „Liebe närrischen Freunde“ begrüßte ein gut gelaunter und stimmgewaltiger Präsident seine Gäste. Schon bald überließ er die Bühne den beiden Müllmännern, Vizepräsident Frank Doumen und Wilbert Schwiers, die zunächst ein witziges Zwiegespräch führten. Der noch schlafende Hoppediz wurde in einer großen blauen Mülltonne auf die Bühne gefahren. Und dann rauschte ein Engel herab, der Schwierigkeiten beim Anflug auf Holt hatte und die Polller abrasierte, damit die Fußballfans wieder parken könnten. „Ich soll hier ne Hoppediz wachküssen“ , erklärte das himmlische Wesen. Ein paar laute Worte, unterstützt vom Publikum, hatte den quirligen Kerl schon aus seinen Träumen gerissen. Der Kuss von Engel Hedwig machte ihn dann hellwach.Er sprang aus der Tonne, schlug das Rad und tanzte über die Bühne. Dann ging es mit Volldampf ins Programm.
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Bild:HH
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Peter Raddatz, der Mann mit dem Hötche, machte den Auftakt. Der alte Hase brachte die Leute fast pausenlos zum Lachen. Redner, Gesangs- und Tanzgruppen lösten einander ab. Da waren die „Rheinländer“ , die „Paveier“ und die „Rabaue“ , die zum Schunkeln und Mitsingen verführten. Mit den „Rheinveilchen“ trat eine der besten Kölner Tanzgruppen auf. Die „Beckendorfer Knallköpp“, Lydia und Rolf Golisch, auch im normalen Leben ein Ehepaar brachten im Zwiegespräch ihren Familienknatsch auf die Bühne. Sie wurden anstelle des verstorbenen „Botterblömke“ aus Krefeld verpflichtet und machten ihre Sache recht gut.. Eine dicke Überraschung gab es am Ende der Veranstaltung. Hans-Peter Jansen, seit 1970 Präsident der „Immer lustig Holt“ gab bekannt, dass er von seinem Amt zurücktreten wolle. Der Trompeter Bruce Kapusta, der den Schlusspunkt unter das Programm setzte, spielte ihm das Lied mit dem Refrain: „Niemals geht man so ganz.“
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zur Bildershow vom 19.Nov. 05
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RP vom 9.01.2006
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Leben retten – weltweit
Bernd Pastors von der „action medeor“ wurde gestern als „Mensch der guten Tat“ geehrt.
Der Titel von Karnevalsgesellschaft „Immer lustig“ und Volksbank ist für ihn Anerkennung und Motivation für die Zukunft.
von Andreas Buchbauer
Für Bernd Pastors war es ein besonderer Moment- und eine große Anerkennung. Als Vorstandsmitglied der „action medeor“ setzt sich der 49-jährige unermüdlich für die Armen und Bedürftigen rund um den Globus ein. Gestern wurde er für sein Engagement als „Mensch der guten Tat“ geehrt. Die Jury, die den Titel im Namen der Holter Karnevalsgesellschaft (KG) „Immer lustig“ und der Volksbank verleiht, war sich bei der Entscheidung für Pastors und „action medeor“ schnell einig. „Die Wahl ist uns leicht gefallen“ betonte Volksbank-Chef Lothar Erbers. Gemeinsam mit der ehemaligen Oberbürgermeisterin Monika Bartsch, Bezirksbrudermeister Horst Thoren und dem KG-Vorsitzenden Günter Claßen bildet er das Gremium. Das umfangreiche Tätigkeitsfeld von „action medeor“ zeigte Horst Thoren in seiner Ansprache auf- und machte deutlich, dass man deren Arbeit gar nicht hoch genug bewerten kann.
Schnelle Katastrophenhilfe Mit Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln rettet die 1964 in Tönisforst gegründete Hilfsorganisation jährlich Tausende von Leben. Die Niederrheiner haben ihr Ziel in die Tat umgesetzt: Sie helfen weltweit, und leisten dank des großen Medikamentenlagers auch rasche Not- und Katastrophenhilfe. Für die Menschen in den betroffenen Regionen ein Glücksfall. Denn jede Minute die vergeht bedeutet dort Not und Elend. Jeder Tag ohne Hilfsgüter kostet Leben. Allein für die Erdbebenopfer in Pakistan wurden bisher Zelte, Decken, Medikamente und Verbandmaterialien im Wert von 350 000 Euro auf den Weg gebracht. Auch für die Tsunami-Opfer in Südostasien sowie die Betroffenen der Hungerkatastrophe im Niger lieferte „action medeor“ schnell Hilfsgüter. Dazu kommt der Aufbau von so genannten Basisgesundheitsdiensten – gemeint sind zum Beispiel Armenapotheken – in Afrika und Lateinamerika und die weltweite Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkolose. Die Auszeichnung zum „Mensch der guten Tat“ nahm Pastors im Namen aller Mitarbeiter, Freunde und Förderer von „action medeor“ an. „Der Titel ist mehr als bloße Anerkennung. Er wird uns Motivation für die Zukunft sein“ , sagte der gebürtige Viersener, der seit 1990 mit seiner Familie in Rheydt wohnt. Die Ehrung wurde gestern zum achten Mal verliehen – traditionell in der Karnevalszeit. Gerade da soll nicht die Not anderer vergessen werden. Getreu dem Grundsatz: Freud und Leid gehören zusammen. Das betonte auch Horst Thoren. „Deshalb ehren wir Menschen, die sich in besonderer Weise für andere einsetzen.
INFO Etwa 3000 Sendungen gehen jährlich vom „action medeor“ –Sitz in die Krisen- und Armenregionen der Welt. Insgesamt werden pro Jahr 700 Millionen Tabletten verschickt – zum Selbstkostenpreis von 8,5 Millionen Euro. Dabei handelt es sich vor allem um Schmerzmittel, Antibiotika, Anti-Malaria-Tabletten und Aids-Medikamente.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.medeor.org
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Echt gut drauf “Wir können uns auf unsere Frauen verlassen”, bemerkte Vorsitzender Günter Claßen. Dass das stimmte, bewiesen die rund 1550 Frauen der KG “Immer lustig” bei der Damensitzung im großen Zelt in Holt.
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idas Zelt gar zum Singen. Irgenwie hatte er mitgekriegt, dass eine Ruth Geburtstag hatte. In Happy Birthday stimmten alle mit ein. Toller Applaus war ihm sicher, und ohne Zugabe kam er nicht von der Bühne. “Auf die Stühle, fertig, los” hieß es dann von der Gruppe “De Rabaue”, die mit ihren Liedern noch Öl in´s Gute Laune-Feuer schütteten. Bauchredner Klaus hielt mit seinem vorlauten Affen Willi ein Zwiegespräch, dass die Lachmuskel kitzelte. Mit Musikcorps und beiden Riesengarden rückten die Stadt-Tollitäten an. Es dauerte 20 Minuten, bis sie die Bühne erreicht hatten. “Der Prinz wollte fast alle Frauen persönlich begrüßen”, meinte der Vorsitzende. Orden, Bützchen und lustige Dialoge wurden ausgetauscht und dann zog die Karawane weiter. “Blom un Blömcher starteten noch einmal einen Angriff auf die Lachmuskeln. Immer wieder stiegen die Frauen bei den Auftritten der Musikgruppen” Die Räuber” oder “De Boore” auf die Stühle und sangen, schunkelten und klatschten eifrig mit. Artistische Leistung brachten die “Hillije Knächte on Mägde” aus Köln auf die Bühne, obwohl das so mühelos aussieht. Krönender Abschluß war dann die Westernshow des Männerballets.
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Stadtspiegel vom 17.05.2006
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“Abschied vom Urgestein” Hans Peter Jansen, Präsident der KG “Immer lustig”, tritt in`s zweite Glied
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Holt - Ein Urgestein, nicht nur des Holter Karnevals, nahm bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung Abschied vom Präsidentenamt der KG “Immer lustig”. Nach 35 Jahren im Ehrenamt als Repräsentant der KG trat Hans Peter Jansen in die zweite Reihe zurück. Als letzter der drei noch aktiven Neugründer machte er seinen Platz im Vorstand für jüngere und damit für den Fortbestand der Gesellschaft frei. Vorsitzender Günter Claßen bedankte sich für seinen unermüdlichen Einsatz und freute sich wie alle Mitglieder, dass Hans Peter Jansen als aktives Mitglied und als stellvertretender MKV-Vorsitzender der Gesellschaft erhalten bleibt. Mit Norbert Pübben, seit 20 Jahren Schriftführer, schied ein weiteres bewährtes Mitglied aus dem Vorstand aus, um “für die nächsten 20 Jahre” ebenfalls für einen Jüngeren Platz zu machen. Auch Geschäftsführer Roland Kirchhoff stellte sich nicht mehr zur Wahl; beide bleiben aber auch als aktive der KG erhalten. Vorsitzender Günter Claßen konnte nach den Wahlen Frank Doumen als neuen Präsidenten, Wilbert Schwiers als Vizepräsidenten, Siegfried Wilms als stellvertretenden Vorsitzenden, Dirk Pesch als Geschäftsführer, Heinz Haasen als 2. Geschäftsführer, Daniel Stankovic als Schriftführer, Michael Eßer als Kassierer und David Walker als Repuisiteur im Vorstand begrüßen. Schatzmeister Michael Aretz freute sich ebenfalls über die neuen jungen Vorstandsmitglieder des Vereins. Er musste aber auch über ein großes Problem der Gesellschaft berichten. Das Gerücht die Karten für die Veranstaltungen des kommenden Jahres seien bereits ausverkauft, stimmt nicht. “Viele potenzielle Gäste fragen erst gar nicht nach und nachher verständlicherweise verärgert” , so Aretz. Karten für alle Veranstaltungen sind unter Telefon 02161-477543 schon jetzt bestellbar. Nach dieser doch außergewöhnlichen Jahreshauptversammlung öffnet sich am 18. November 2006 planmäßig wieder der Vorhang für die “Jecke Welt im Holter Zelt” mit der großen Galasitzung unter dem neuen Präsidenten Frank Doumen.
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Die jecke Welt im Holter Zelt Wie lautet das Rezept für eine erfolgreiche Karnevalssitzung? Man nehme ein gutes Dutzend Köche, 1000 schunkelnde Gäste und je eine Prise Parodie und Tanz. Fertig ist die Immer-lustig Narrensuppe.
von Magda Korres Viele Köche sollen ja eigentlich den Brei verderben. Bei der KG “Immer lustig” ist das anders, obwohl dort bei der “Jecken Welt im Holter Zelt” mindestens elf den Löffel schwangen. In wohliger Vorfreude hatten sich gut 1000 Gäste schon in Stimmung geschunkelt, bevor der erste Programmpunkt serviert wurde. Vorbereitet war ein karnevalistisches Potpourri mit vielen Highligths, aber auch mit einem bedeutungsvollen Abschied. Hans Peter Jansen verließ nach 35 Präsidentenjahren die närrische Bühne.
Omas Herd neben der Manege Die zeigte im Hintertgrund, getreu nach dem Motto “Jlabbach lot jonn - wirrke und fiere” , links eine Küche mit Omas Herd, rechts eine Zirkusmanege. Entsprechend war der Elferrat kostümiert, halb Koch, halb Clown. Im Vordergrund ein riesiger Suppentopf, in dem der Hoppediz noch ruhte. Mit entsprechenden Zutaten kamen Frank Doumen und Wilbert Schwiers auf die Bühne und verkündeten: “Wir werden eine Immer-lustig Narrensuppe kochen.” Im Zwiegespräch erklärten sie dann, woher die Zutaten kamen, wie Kappes von “Potz op” Rheindahlen, Kartoffeln von den “Poether Pothäepeln” , Muure vom MKV, und gerührt wurde mit dem Löffel von “Roer möt” Lürrip. Mit einem lauten Knall stand Hoppediz Jürgen nemmertz plötzlich auf der Bühne. Unter dem Jubel der Gäste intonierte die Kapelle: “Hurra, der liebe Jung ist wieder da.” Dann hieß es Abschied für Hans-Peter Jansen, der einen kurzen Streifzug durch die 35 Jahre seiner Präsidentschaft machte. Sein besonderer Dank galt dem treuen Publikum. Dann gingen die Insignien auf seinen Nachfolger Frank Doumen über; Vizepräsident ist Wilbert Schwiers. “Ein Präsident geht, ein sehr guter Freund bleibt” betonte der Vorsitzende Günter Claßen. “Bis nachher an de Thek” waren die letzten Worte des scheidenden Präsidenten. Die elf Programmpunkte hatten es in sich. Gleich der Auftakt mit dem Trio “Kalauer” , das im hiesigen Bereich noch gar nicht so sehr bekannt ist, war ein Knüller. Die drei haben nicht nur gute Stimmen, sondern parodieren auch Stars mit veränderten texten auf ganz besondere Art. Lachsalven und Applaus auf offener Szene war ihnen sicher. So ging es weiter mit der Damengruppe “Funky Marys”, De Boore, Renate Fuchs, der Callas von Kölle. Ne Bergische Jong, oder Bauchredner Peter Kerscher mit seiner Kuh, um nur einige zu nennen.
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zum Seitenanfang
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Rheinische Post vom 15. Januar 2007
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Jedes Jahr eine gute Tat
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(naf) Ja, Karnevalisten sind laut, lebendig und fröhlich. Meistens jedenfalls. Die Jecken können nämlich auch leise und nachdenklich sein. Das bewiesen sie gestern, als sie den “Mensch der guten tat” in der Volksbank an der Aachenerstrasse ehrten. Preisträger ist dieses Jahr aber nicht ein einzelner Bürger, sondern der Kinderschutzbund Mönchengladbach. Der Verein kümmert sich seit vielen Jahren um die Interessen hilfsbedürftiger Kinder in der Stadt. Seine Aktionen sorgen dafür, dass viele Gladbacher Kinder wieder laut, lebendig und fröhlich sein können. Die Auszeichnung vergibt die Karnevalsgesellschaft “Immer lustig” Holt zusammen mit der Volksbank Mönchengladbach - dieses Jahr schon zum neunten Mal. Damit die geehrten auch weiterhin Gutes tun können, ist die Auszeichnung mit einem Scheck über 1 111 Euro verbunden. Eine vierköpfige Jury sucht traditionell den Titelträger aus: der Vorsitzende der KG “Immer lustig”, Günter Claßen, Volksbank-Vorsitzender Lothar Erbers, Ex-Oberbürgermeisterin Monika Bartsch und Bezirksbundesmeister Horst Thoren. Die Entscheidung für den Kinderschutzbund sei während eines Treffens der Vier “Innerhalb von drei Minuten” gefallen, erklärte Erbers, bei der Übergabe. “Kein Kind wird weggeschickt” lobte er die intensive Arbeitsweise des Vereins. 71 Familien hätten sich im vergangenen Jahr Hilfe suchend an den Mönchengladbacher Kinderschutzbund gewandt; “dahinter steckten 96 Kinder”, meinte Erbers beeindruckt. Tatsächlich sind es sogar noch mehr, wie die Kinderschutzbund-Geschäftsführerin Heidrun Eßer erklärte. “Wir haben noch rund 40 Kinder im Projekt, Krisenzimmer, betreut und etwa 100 Erziehungsberechtigte haben sich bei uns beraten lassen”, sagte sie stolz. In dem so genannten Krisenzimmer kümmern sich Erzieher um Kinder, die ohne das Wissen ihrer Familien den Verein kontaktiert haben. In dieses Projekt sollen die 1 111 Euro - den Scheck nahmen Heidrun Eßer und der erste Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Ulrich Thomas, entgegen - fließen. Dass ihre Vereinsarbeit von der Öffentlichkeit so anerkannt werde, freute sie sichtlich. Und dass die “Karnevalisten nicht nur trinken”, “Die setzen sich auch für andere ein” Die Ehrung verfolgte natürlich auch das Gladbacher Prinzenpaar Georg und Susanne Haaß.
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zum Seitenanfang
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Rheinische Post vom 17. Mai 2007
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Weltschutz verzögert
Eigentlich sollte das Kunstwerk schon längst auf dem Holter Kreisverkehr stehen, Tut es aber nicht. Zwei Jahre hat die Stadt für die Unterschrift unter den Vertrag mit den Holtern gebraucht. Geht es jetzt endlich weiter?
von Inge Schnettler
Holt: Es gab Tage, da hätte sich Günter Claßen am liebsten eine tarnkappe über den Kopf gestülpt. “Wo ich auch auftauchte, immer wurde ich auf den Kreisverkehr und auf das Kunstwerk angesprochen”, sagt der Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft “Immer lustig”. “Ich wäre wirklich am liebsten unsichtbar gewesen.” Denn wie sollte der rührige Holter auch erklären, warum es nicht voran ging mit der “Weltschutz”. Die Skulptur nach dem Entwurf des Holter Architekten Jürgen Kronen hätte - wäre nach dem Engagement der Holter gegangen - längst auf der kreisrunden Rasenfläche am Kreuzungspunkt der Immelmannstraße mit der Straße hehnerholt stehen müssen. Immerhin liegen die Pläne seit zwei Jahren vor. “Aber jetzt kommt endlich Bewegung in die sache”, sagt Claßen.
Holter Votum für das Kunstwerk Vor zwei Jahren hatte Georg Burghart, SPD-Bezirksvertreter aus Holt, das Modell präsentiert: ein fast sieben Meter hohes Werk aus vier Edelstahlelementen, einem rotlaubigen Spitzahorn und einem Segment der Erdkugel mit Wasser aus blauem Glas und begrünung für die Kontinente. Die Karnevalisten wollten die Kosten übernehmen und gingen auf -erfolgreiche- Sponsorensuche. Die Schützen hatten ausreichend “Muskelhypothek” zugesagt, und die Holter votierten klar und deutlich für das Kunstwerk. Und dann geschah - nichts. “Die Stadt hat geschlagene zwei jahre gebraucht, um den Vertrag zu unterschreiben” , sagt Claßen. “Wir wurden ständig vertröstet”. Und zwischendurch war das wichtige Stück Papier einfach verschwunden. Endlich: Im Januar setzte Baudezernent Helmut Hormes seine Unterschrift unter das Werk. “Endlich”, sagt Claßen., jetzt können wir tätig werden. Die Statik liege inzwischen vor, Bernd Gothe hat zugesagt dass die Edlstahlskulptur in seinem Werk hergestellt wird, und in Kürze wird der Betonsockel in die Erde gesetzt. Die Beleuchtung wird wohl noch warten müssen. “Die Stadt verlangt, dass die Strahler extrem bruchsicher sind”, erklärt der Vorsitzende von “Immer lustig”. Da kämen dann locker 8000 Euro zusätzlich auf die Karnevalisten zu. “Die Leitungen werden wir schon verlegen, aber dann brauchen wir neue Sponsorengelder”.
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Das Kunstwerk Das Werk ist fast sieben Meter hoch. Material Glas, Bodendecker, Spitzahorn und Edelstahl. Kosten Edelstahl etwa 5000 Euro, Glas etwa 2500 Euro, weitere Kosten für Statik, Beton, Kabelanschlüsse usw. etwa 10 000 Euro. Künstler Jürgen Kronen.
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Engagement mit Füßen getreten Völlig unverständlich ist das, was sich seit zwei Jahren in Holt rund um den Kreisverkehr abspielt. Da haben engagierte Bürger eines Stadtteils eine mutige und tolle Idee, sie schaffen es die vereine zu aktivieren und die Finanzierung eines außergewöhnlichen Kunstwerks durch Sponsoren zu sichern. Und dann lässt die Stadt sie im regen stehen. Zwei Jahre werden den rührigen Initiatoren Stolpersteine in den Weg gelegt, das Projekt dümpelt vor sich hin, scheint zwischenzeitlich zum Scheitern verurteilt. Sponsoren müssen bei der Stange gehalten, die verständliche Ungeduld der Holter, die sich einmütig für die Weltkunst ausgespochen haben, gezügelt werden. Alle Achtung, dass die Holter den Mut nicht verloren haben. Ihr bürgerschaftliches Engagement, nach dem die Stadt immer schreit, wurde mit Füßen getreten, aber sie haben durchgehalten. Nach vielen Umwegen liegt der Vertrag jetzt unterschrieben vor. Und es kann weiter gehen. Die Holter Bürger haben es verdient, dass sie im Herbst endlich ihren “Weltschutz” feiern dürfen.
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Inge Schnettler
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Rheinische Post vom 21. Januar 2008
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So lustig: Da wackelte der Zeltboden
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Die Stimmung war schon prächtig, bevor die Hausfrauensitzung der KG “Immer lustig” Holt überhaupt begonnen hatte. Jubel kam auf, als Präsidentin Rita Gehlen mit einer schicken Truppe gestiefelter Kater als Elferrat auf die Bühne zog. Getreu dem Motto “Karneval - ein jeckes Märchen” haben die Holter Frauen wochenlang an den Kostümen geschneidert und genäht. Und so wird die Karnevalsgesellschaft “Immer lustig” in diesem Jahr 60 gestiefelten Katern im Veilchendienstagszug mitziehen.
Mister Feinripp Eisbrecher waren “De Räuber” aus Köln. Aber es gab da gar nicht mehr viel zu brechen. Denn traditionsgemäss bringen die Frauen immer viel gute Laune mit. Die Sänger hatten kaum ihr erstes Lied angestimmt, da sprangen die Frauen von den Sitzen, einige stiegen sogar auf die Stühle. Zwischen Tischen und Stühlen wurde gehüpft und getanzt - so dass der Zeltboden wackelte. Mit ihrem Lied “Eine Nacht ist mir zu wenig” wollten die Räuber zeigen, dass Männer genau so romantisch sein können, wie Frauen, “wenn se jenoch jedronke hant”. Bei so viel Stimmung ist es für die Büttenredner gar nicht so leicht, sich Gehör zu verschaffen. “Dä Blötschkopp” aus Remagen begab sich daher immer wieder von der Bühne in den Saal. Auch Mister Feinripp, Guido Hoss aus Aachen, musste sich ganz schön anstrengen, um als Handelsvertreter für Unterwäsche seine Ware mit Gesang und Humor an die Frau zu bringen. Drittletzter Auftritt war der Besuch des Prinzenpaares mit Regimentsmusik und beiden Garden. Und dabei gab es ein Missgeschick, das zum Glück keine bösen Folgen hatte. Lag es vielleicht daran, dass Mönchengladbach die dicksten Männer haben soll? Jedenfalls sackte der Bühnenboden unter den 150 Leuten plötzlich auf der linken Seite um 5 Zentimeter ab, weshalb vorsichtshalber die “Kammerkätzchen und Kammerdiener” aus Köln nicht mehr auftreten konnten. Dadurch wurde das Männerballett von “Immer lustig” zum krönenden Abschluss. Seit 11 Jahren lässt sich das Dutzend lustiger Tänzer immer wieder etwas lustiges einfallen. Geleitet wird die Truppe vom jüngsten aktiven Mitglied Torsten Jansen, Sohn des Ehrenpräsidenten Hans-Peter Jansen. Unter anderem bot die Truppe einen humorigen Striptease, bei dem aber längst nicht alle Hüllen fielen.
von Magda Korres
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Weltkugel kommt ins Rollen
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Endlich – nach dreieinhalb Jahren – kommt Bewegung in die Holter Sache. Das Fundament für den „Weltschutz“ von Architekt Jürgen Kronen wurde gelegt. Im Frühling soll dann das Innere des Holter Kreisverkehrs endlich künstlerisch gestaltet sein. Ein echter Hingucker.
HOLT - Großprojekte dauern in Mönchengladbach bekanntlich etwas länger. „Das gilt auch für Holt“, sagt Günter Claßen. Der Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft „Immer lustig“ kann inzwischen über das Thema Kunst auf dem Holter Kreisverkehr lachen. Es gab Zeiten da war er reichlich genervt. Die Holter Karnevalsfreunde hatten ihre Hilfe bei der Verwirklichung des Kunstwerkes angeboten. Sie bemühten sich um Sponsoren, planten die Abwicklung und dann wurde ihre Geduld auf eine harte Probe gestellt. Zwei Jahre brauchte die Stadtverwaltung, um die Genehmigung für die Umsetzung der Holter Idee zu erteilen. Aber jetzt scheint endlich Bewegung in die Sache zu kommen. Und der Zeitplan steht.
Blaue Glasscherben werden zu Weltmeeren Im Mai 2005 stellten die Holter ihre Idee der Öffentlichkeit vor: Die stammt von Jürgen Kronen. Der Architekt präsentierte sein Modell „Weltkunst“ und erntete einhellige Zustimmung. Vier Kugelsegmente aus Edelstahl auf schmalen Stäben werden die Krone des Baumes, der bereits gepflanzt wurde, umfassen. Höhe: etwa sieben Meter. Der Baum steht mitten in der leicht erhöhten Fläche des Kreisverkehrs, die ebenfalls künstlerisch gestaltet wird. Blaues Recycling-Glas, in Harz gegossen, symbolisiert die Weltmeere. Grüne Bodendecker markieren die Länder. Deutlich erkennbar – der italienische Stiefel und Skandinavien.„Jetzt kann es endlich losgehen“ freut sich Günter Claßen. Durch die enorme Verzögerung sind etliche Sponsoren, die ihre finanzielle Unterstützung zugesagt hatten, abgesprungen, manche Firmen existieren inzwischen schon gar nicht mehr. „Aber wir sind zuversichtlich, dass das Kunstwerk im Frühjahr stehen wird“ Und tatsächlich: Wer genau hinschaut, wird sehen, dass sich auf der runden grünen Fläche im Kreisverkehr etwas getan hat. „Stimmt, da wurden die Fundamente für das Kunstwerk gelegt.“ Ein Schritt in die richtige Richtung. Und ein Schritt der zeigt: Hier tut sich endlich was. Die vier Edelstahlsegmente sollen möglichst noch in diesem Jahr aufgestellt werden. Und im Frühjahr wird der Boden bearbeitet. „Wir pflanzen Bodendecker für die Erdteile“, sagt Günter Claßen. „Wir haben das Glück das in unseren Reihen drei Gärtner sind. Die werden das professionell machen.“ Die Firma die das Blaue Glas liefern wollte, existiert nicht mehr. „Da müssen wir uns etwas Neues überlegen“, sagt der Immer-lustig-Boss. Wie wäre es dann damit: Auf den Karnevalssitzungen der soeben begonnenen Session werden ausschließlich Getränke aus blauen Flaschen ausgegeben. Am Ende gibt es das Holter „Glas-Event“: Die Flaschen werden zerdeppert und die Scherben zu wunderschönen blauen Wasserflächen arrangiert.
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Info
Das lief bisher
Mai 2005 Das Modell für das Kunstwerk wird präsentiert. September 2005 Die Bezirksvertretung Rheindahlen-Holt diskutiert die Idee und verlangt eine Kostenermittlung. März 2006 Die KG Immer lustig bietet ihre Mithilfe an, Sponsoren werden gesucht. Mai 2007 Nach zwei Jahren unterschreibt die Stadtverwaltung endlich die Genehmigung für das Projekt „Weltkunst“ in Holt.
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Seit 1935 gibt es die KG Immer lustig. Nach einer langen Pause belebte Hans Lindemann die Gesellschaft wieder und organisierte 1993 das Großzelt. In dem gibt es gleich 2 Hausfrauensitzungen. Mit dabei Bernd Stelter. HOLT - Noch zwei Wochen, dann ist es wieder soweit. Dann wird auf dem Holter Marktplatz gehämmert, zusammengeschraubt und festgezurrt. Binnen weniger Tage wird das festzelt für die Sitzungen der Karnevals-Gesellschaft (KG) „Immer lustig“ aufgestellt. Selbst eine Großbild-Leinwand wird in die Mitte gehängt, damit die die hinten sitzen, auch das sehen können, was vorne auf der Bühne passiert. „Unser Programm will keiner verpassen“, sagt Günter Claßen (55) . Er ist seit zehn Jahren der Vorsitzende der KG:
Bernd Stelter kommt Ihr Programm haben sich die immer Lustigen einiges kosten lassen. Neben den Ballermännern Markus Becker und Mickie Krause (beide bei der Schlager-Mix-Party am Freitag 20. Februar, dabei) kommt Comedian Bernd Stelter zu den Hausfrauensitzungen. Von denen gibt es wegen der großen Nachfrage seit 1974 sogar zwei. „Die Sitzungen sind so beliebt, dass jeweils mehr als 1500 Besucher kommen“, sagt Claßen. Insgesamt rechnet er mit mehr als 10000 Besuchern bei den sechs Großveranstaltungen.
Die gab es noch nicht immer. „Anfangs wurden wir wegen unseres Zeltes als, `Camping Club´ belächelt, sagt Claßen. Vor 16 Jahren stand das riesige Zelt zum ersten Mal in Holt. 1935, im Gründungsjahr, trafen sich sogar nur vier Männer, um die Idee des „Holter Dreckstraener“ von 1870 wieder aufleben zu lassen. Die Bruderschaftler Willi Schürings, Anton Claßen, Wilhelm Heynckes und der zum ersten Vorsitzenden gewählte Willi Röttges beschlossen bei ihrem Stammtisch dass es ab nun „Immer lustig“ zuzugehen habe.
Das klingt, als würde es bei der KG ständig fröhlich zugehen. Doch dem ist nicht so. Nach den großen Vierziger und Fünfziger Jahren, in denen die Stühle im Saal von Haus Gingter nicht ausreichten – so beliebt waren die Sitzungen -, wurde es ruhig um die Gesellschaft. Erst 1969 raffte sich eine Gruppe um Hans Lindemann auf, um wieder eine Sitzung zu organisieren. „Da ging es wieder aufwärts mit der Gesellschaft“, sagt Claßen, der erst der zweite Nachfolger von Lindemann, der bis 1994 erster Mann im Verein blieb, als Vorsitzender ist. Zwischendurch führte Roy Wedekind die Holter fünf Jahre lang. In die Ära Lindemann fallen die Gründung eines eigenen Veedelszochs (seit 1977) die Ernennung der ersten Holter zum Stadtprinzenpaar (Hans-Peter und Gertrud Jansen 1989) sowie der erste Aufbau des Großzeltes (1993). „Wir setzen auf den traditionellen Kölner Karneval“, sagt Claßen. Schon bei der Sessionseröffnung im November waren zwölf Kölner Künstler dabei. „Wir achten natürlich darauf, dass keiner sexistisch ist, sondern dass die Traditionen gepflegt werden“, sagt Günter Claßen. Doch auch das Großzelt fordert seinen Tribut. Zum ersten Mal nach sechs Jahren mussten die Eintrittspreise angehoben werden.
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Bernd Gothe ist Mensch der guten Tat
„Ohne die Bürger der Stadt stünde ich heute nicht hier“
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Völlig ahnungslos fuhr Bernd Gothe gestern Vormittag zur Volksbank an der Aachener Strasse. Dort wollte er sich eigentlich nur nett mit den anderen Karnevalisten die Zeit vertreiben und miterleben, wie die Karnevalsgesellschaft „Immer lustig“ Holt zum 11. Mal den „Mensch der guten Tat“ ehrt. Als Gothe dann in der Volksbank ankam, stellte der Chef des Mönchengladbacher Karnevalsverbandes verblüfft fest: Huch, der „Mensch der guten Tat“ bin ja ich. Natürlich hatte er sich vorab Gedanken gemacht, wem denn diesmal diese Ehre zuteil würde – aber auf sich selbst hätte er nicht getippt. „Ich war mehr als überrascht“, gab Gothe nach der Ehrung zu.
Eine vierköpfige Jury hatte den MKV-Boss zum aktuellen Menschen der guten Tat gewählt. Die Juroren Günter Claßen, Vorsitzender der KG Immer lustig, die ehemalige Bürgermeisterin Monika Bartsch, Bezirksbundesmeister Horst Thoren und der Vorsitzende der Volksbank, Lothar Erbers, hatten sich schnell auf ihn geeinigt. Bernd Gothe sei ein „Arbeitselefant“, sagte Lothar Erbers in seiner Rede. Ideen habe Gothe ohne Ende, Lösungen für Probleme auch, und das Geld sei nie ein Problem. Der MKV-Chef könne Leute begeistern und sei ein Menschenfreund, lobte Erbers weiter. „Er hat Herzenswärme“ bescheinigte ihn danach Horst Thoren. „Bernd Gothe ist eine Gallionsfigur des Brauchtums. Einer mit Ecken und Kanten, auf den man zählen kann, der für Mönchengladbach einsteht.“
Dem Geehrten war das alles schon fast zu viel des Guten, „wir alle tragen den Karneval in dieser Stadt“, sagte er in seiner Dankesrede. „Ohne die Bürger der Stadt stünde ich heute nicht hier.“ Er verstehe unter einer guten tat „einfach mal anzupacken und mitzuhelfen“. „Der Mensch liegt mir am Herzen“, meinte Gothe. Die Auszeichnung „Mensch der guten Tat“ ist jedes Jahr mit einer Spende in Höhe von 1111 Euro verbunden. Den Scheck überreichte Oberbürgermeister Norbert Bude an Bernd Gothe. Er wusste schnell was mit dem Geld passieren soll. „Es geht an drei Organisationen“ , sagte er und erhöhte die Summe aus eigener Tasche auf 2222 Euro – wenn das keine gute Tat ist. Die „Mönchengladbacher Tafel“, der „Kinderschutzbund“ und die Karnevalsgesellschaft „Kinner glöv et“, die in Neuwerk die Kinderklinik unterstützt, könne sich über das Geld freuen.
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Wer ist ein „Mensch der guten Tat“?. Diese Frage stellt sich die Karnevalsgesellschaft „Immer lustig“ Holt in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal. Antwort in 2010: Das Café Pflaster. „Wir haben uns in diesem Jahr bewusst entschieden, keiner einzelnen Person, sondern einer sozialen Einrichtung die Ehrung, Mensch der guten Tat zu verleihen“, erklärte Günter Claßen, Vorsitzender der Karnevalsgesellschaft, gestern bei der Verleihung der mit 1 111 dotierten Auszeichnung.
Das Café Pflaster kann die Spende gut gebrauchen. Für viele Obdachlose und Drogenabhängige bedeutet die soziale Einrichtung mit ihren Standorten an der Brucknerallee und der Aachener Straße eine Art Ersatz-Zuhause. Mehr als 100 Bedürftige pro Tag finden im Café Pflaster Unterschlupf, erhalten dort Essen, medizinische Hilfe und die Möglichkeit zu duschen.
„Diese Auszeichnung zu bekommen ist ein wunderbares Gefühl, nicht für uns persönlich, sondern für unser ganzes Team“, erzählt Heike Wegner. Die Mitarbeiterin des Cafés nahm gestern die Auszeichnung entgegen, gemeinsam mit ihrem Kollegen Dirk Goedeking. „Besonders für die Menschen die zu uns kommen, ist sie eine wunderbare Anerkennung“ ergänzt er. „Das Geld hilft uns zum Beispiel bei der Finanzierung der Krankenpflege.“
Ausgewählt wurde das Café Pflaster von einer vierköpfigen Jury, bestehend aus der ehemaligen Oberbürgermeisterin Monika Bartsch, dem Vorsitzenden der Mönchengladbacher Volksbank, Lothar Erbers, dem Vorsitzenden der Karnevalsgesellschaft „Immer lustig“ Holt und Gladbachs Schützenchef Horst Thoren. Dieser zitierte in einer bewegenden Begründung aus der Weihnachtsgeschichte. Die Erfahrung „Und sie fanden keinen Platz in der Herberge“ – für Obdachlose sei sie keine Ausnahme, sondern eine Lebenssituation.
Oberbürgermeister Norbert Bude fand lobende Worte für die Mitarbeiter der sozialen Einrichtung. „Es ist gut, dass wir jetzt auch in Rheydt ei Café Pflaster haben. Man sollte nicht immer beim ersten Gegenwind aufgeben.“ Damit bezog er sich auf kritische Stimmen, die vor der Eröffnung des Standortes an der Brucknerallee laut wurden. Dieser Einschätzung schloss sich auch der Mönchengladbacher Karnevalsboss Bernd Gothe an. „Ich möchte mich hiermit dafür entschuldigen, dass ich anfänglich gegen die Institution Café Pflaster an der Brucknerallee war.“ Der Karnevalsboss spendete den Café als Wiedergutmachung 555 Prinzenbrote.“ Auf Initiative des Prinzenpaars, Holger I. und Niersia Kirsten, kommt ein Teilerlös dieser Brotlaibe der Kinderstation K5 des Elisabeth-Krankenhauses zugute.
Bericht der RP vom 12.01.2001 / Benedikt Peters
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